Tipps für Haushaltsauflösungen

Sich vom privaten Hab und Gut zu trennen, fällt nicht leicht. Ob Sie ins Ausland ziehen oder die elterliche Wohnung auflösen: Häufig drängt die Zeit, zum Beispiel weil die Mietwohnung schon gekündigt ist. Wer seinen Hausrat in der Zeitung annonciert, sollte einige Tipps beachten.

Reich wird man mit einer Haushaltsauflösung normalerweise nicht: Die Schnäppchen machen die anderen, der Eigentümer legt meist drauf. Wenn der Verlust nicht finanziell ist, so kostet eine Haushaltsauflösung doch Zeit und Nerven. "Oft ist es gar nicht so leicht, die Sachen überhaupt los zu werden", weiß Jürgen Mostertz vom "fairhaus" in Düsseldorf.
Was man für die gebrauchten Möbel noch bekommt, ist manchmal nur ein Bruchteil dessen, was sie einmal gekostet haben. Um nicht überrumpelt zu werden, sollten Sie vorher eine Preisspanne für die einzelnen Stücke festlegen. Eine Vorstellung über den Verkaufswert können Sie sich zum Beispiel bei Internet-Auktionshäusern oder in Anzeigenblättern verschaffen.

Adresse nicht öffentlich machen

Wieviel Sie letztlich einnehmen, hängt vom persönlichen Verhandlungsgeschick und vom Zeitdruck ab. Oft muss es schnell gehen, sonst wandern die Sachen am Ende nur auf den Sperrmüll.
Einrichtung spenden
Es gibt auch die Möglichkeit, den Hausrat an eine gemeinnützige Einrichtung zu spenden. Wohlfahrtsverbände oder lokale Selbsthilfegruppen holen gut erhaltene Möbel, Kleidung und Hausrat ab. "Wir machen allerdings keine Entrümpelung. Es sollten schon Gegenstände sein, die sich noch verkaufen lassen", betont Jürgen Mostertz. "Wir sind an den Spenden interessiert und der Kunde an einer Rundum-Lösung. Wenn es sich die Waage hält, nehmen wir auch nehmen wir auch alles mit."

Die Möbel werden in den Läden zu günstigen Preisen verkauft. Zielgruppe sind Menschen mit geringem Einkommen wie Sozialhilfe-Empfänger oder Klein-Rentner. Wo diese Einrichtungen in Ihrer Nähe existieren, können Sie zum Beispiel bei den Kirchen oder der Stadtverwaltung erfragen.

Entrümpelung durch Fachfirma
Auch kommerzielle Firmen bieten Haushaltsauflösungen an. Natürlich gibt es unter ihnen auch schwarze Schafe. Vereinbaren Sie auf jeden Fall eine Vorbesichtigung und legen Sie genau fest, was mitgenommen werden soll. Auf dieser Basis wird ein Kostenvoranschlag erstellt.

Wichtig ist die Eigentumsübertragung, damit Sie nicht am Ende auf Ihren Sachen sitzen bleiben. Die Firma sollte eine Haftpflichtversicherung haben, die auch für so genannte Randschäden haftet, also wenn zum Beispiel beim Transport das Treppenhaus beschädigt wird.

Texte aus ZDF Ratgeber vom 22.03.06
Fachfirma für Haushaltsauflösungen:
http://www.ab-allesbesenrein.de